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Die besten Tipps für deinen Höhepunkt

Orgasmus der Frau: Wie komme ich zum Höhepunkt? Eine Anleitung

  • Aktualisiert: 13.06.2023
  • 10:05 Uhr
Orgasmen können so schön sein! Mit unseren Tipps kommst du zum Höhepunkt!
Orgasmen können so schön sein! Mit unseren Tipps kommst du zum Höhepunkt!© Rido - stock.adobe.com

Sex kann auch ohne Orgasmus schön sein?! Klar, aber mit Höhepunkt ist er einfach besser! Wie du einen Orgasmus trainieren kannst, verraten unsere ganz konkreten Tipps!

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Im Clip: So trainierst du deinen Höhepunkt

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Durch Spannung zum Orgasmus

Entspanne dich, genieße die Lust, zünde ein paar Kerzen an - Hinweise wie diese finden sich im Internet in Hülle und Fülle. Die Anzahl der Frauen, die dank einer romantisch flackernden Kerze einen Orgasmus bekommen, dürfte allerdings gen Null tendieren. Als hilflose Aufmunterung folgt daher meist noch der Satz: "Sex kann auch ohne Orgasmus wundervoll sein." Und die Vermittlung des "Du bist nicht allein"-Gefühls: "Viele Frauen kommen nur unregelmäßig oder nie zum Höhepunkt." Was bringt das der orgasmuslosen Frau? Im besten Fall Trost, im schlimmsten Fall nichts.

Gehen wir das Thema also konkret an: Was kann ich als Frau aktiv tun, um beim Sex zum Höhepunkt zu kommen? Des Rätsels Lösung: Spannung!

Eine Hand krallt sich in ein Bettlaken.
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Wie komme ich zum Orgasmus? Mit Muskeltraining!

Wenn du deine Orgasmusfähigkeit beeinflussen willst, nutze am besten deine Muskeln! Was du brauchst: deine Beckenbodenmuskulatur im Allgemeinen, den PC-Muskel im Speziellen und am besten auch noch alle übrigen Muskeln in deinem Körper. Beckenboden? PC-Muskel? Wo liegen die denn?

Huste einmal! Das, was sich gerade in deinem Unterleib zusammengezogen hat, ist deine Beckenbodenmuskulatur. Und dein PC-Muskel ist der Muskel, der es dir ermöglicht, den Urinstrahl zu unterbrechen. Halte einfach mal deinen Urinstrahl an, wenn du das nächste Mal auf der Toilette bist. Muskulatur entdeckt? Perfekt!

So trainierst du die Beckenbodenmuskulatur

Jetzt kannst du direkt mit dem Training beginnen. Spanne dafür gezielt deine Beckenbodenmuskulatur an. Das geht entspannt im Liegen, im Sitzen oder auch im Stehen beim Warten an der Supermarktkasse. Versuche einfach, die Muskeln rund zehn Sekunden lang anzuspannen. Wichtig ist, dass du dabei normal weiteratmest und wirklich die Beckenbodenmuskeln anspannst - und nicht etwa Bauch- oder Rückenmuskeln! Tipp 1: Wirkungsvoll ist die Fahrstuhlübung. Stell dir vor, dein Beckenboden ist ein Fahrstuhl. Der 1. Stock bedeutet eine leichte Anspannung der Beckenbodenmuskulatur, der 2. Stock ist eine etwas festere Anspannung, im 3. Stock ziehst du noch stärker an. Dann geht's wieder stufenweise runter. Tipp 2: Du kannst zum Training auch auf ein Hilfsmittel zurückgreifen: Liebeskugeln. Durch die Rotation der Kugeln werden die Muskeln im Beckenboden automatisch zur Kontraktion angeregt.

Noch besser geht das Beckenbodentraining aber beim Sex mit deinem Partner. Genieße zunächst entspannt euer Liebesspiel und spanne deine Muskulatur zwischendurch immer mal wieder unterschiedlich stark und lang an, um den Effekt zu spüren. Du wirst sehen, dein Lustempfinden steigt.

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Der erste Orgasmus

Jetzt möchtest du mit dem Aufstieg Richtung Höhepunkt beginnen? Dann los! Der Vergleich mit einem Aufstieg ist sehr treffend, denn du musst ab jetzt immer mehr Spannung in deinem Körper aufbauen, die sich schließlich in einem Orgasmus entladen wird. Ganz wichtig dabei: Lass die Spannungskette nicht abbrechen. Ein störendes Telefonklingeln kann schon genügen, um massiv zu stören. Die Folge: Du musst wieder von vorn beginnen.

Wie du mit fünf Sinnen zum perfekten Orgasmus kommst

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Sinnlichkeit kommt beim Routinesex oft viel zu kurz, dabei spielen die fünf Sinne beim Orgasmus eigentlich eine zentrale Rolle. Im Clip erfährst du, wie du sie gezielt einsetzen und dadurch noch mehr Feuer in dein eigenes Liebesleben bringen kannst.

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Wie komme ich zum Höhepunkt? Konzentration!

Alle Telefone aus? Sehr gut. Dann beginne jetzt mit der Anspannung deines Beckenbodens inklusive PC-Muskel. Achte dabei darauf, tatsächlich deinen Unterleib anzuspannen, nicht deinen Bauch oder den Druck gar in den Kopf zu leiten! Konzentriere dich auf das Lustempfinden, das sich nun aufbaut und verstärke die Spannung. Erotische Gedanken können den Prozess zusätzlich beschleunigen. Vermutlich wirst du nun automatisch auch andere Körperteile anspannen, etwa deine Hände oder Füße. Kein Problem, solange die Hauptspannung im Beckenboden liegt.

Wie fühlt sich ein Orgasmus bei einer Frau an?

Es ist klar: Eine für alle geltende Beschreibung, wie sich ein Orgasmus anfühlt, gibt es nicht. Es gibt jedoch durchaus einige Aspekte, die die meisten Frauen ähnlich empfinden. Zum Beispiel ist bei vielen kurz vor ihrem Höhepunkt ein pulsierendes Gefühl zu vernehmen. Es fängt in deinen Finger- und Zehenspitzen an und bewegt sich in die Körpermitte zum Unterleib. Das Kribbeln wird oft begleitet von warmen und kalten Schauern, die deinen ganzen Körper durchfahren. Sobald du den Höhepunkt dann schließlich erreichst, fühlt es sich wie eine Explosion an. Es kann sein, dass du anfängst, unkontrolliert zu zittern. Sobald dieser Moment vorbei ist, fühlst du dich federleicht.

Unterschied zwischen vaginalem und klitoralem Orgasmus

Okay, das wird dich jetzt nicht überraschen: Klitoraler und vaginaler Orgasmus unterscheiden sich zum einen an dem Ort, an dem sie stattfinden. Der klitorale Orgasmus ist durch die Stimulation der Klitoris wesentlich leichter zugänglich,  der vaginale Orgasmus geschieht im Inneren der Vulva. Jedoch unterscheiden sich die beiden Orgasmus Typen auch im Gefühl. Der klitorale Orgasmus kann schneller erreicht werden als der vaginale Orgasmus. Jedoch hält dieser nicht so lange an und ist auch nicht so intensiv wie ein vaginaler Orgasmus. Denn dabei können gleich drei Punkte stimuliert werden. Vom G-Punkt hast du bestimmt schon gehört, er befindet sich auf dem Weg Richtung Gebärmutter. Es gibt aber auch noch den A-Punkt, der direkt am Eingang in die Gebärmutter lokalisiert werden kann und der U-Punkt, der in Richtung Harnröhre positioniert ist.

Uns ist wichtig hier zu erwähnen, dass du dir niemals Druck machen sollst, wenn es mit dem Orgasmus nicht auf Anhieb klappt. Auch wenn du bisher nur klitoral zum Höhepunkt gekommen bist, ist das kein Grund für Frust. Unsere Tipps sollen eine kleine Motivation sein, deinen Körper weiter zu erforschen und neue Möglichkeiten für dein sexuelles Erleben schaffen.

Orgasmusprobleme und ihre Gründe: Warum können manche Frauen nicht kommen?

Schon mal vorweg: Mit dir ist absolut nichts verkehrt, wenn du keinen Orgasmus bekommst. Aber vielleicht helfen dir diese Tipps, beim nächsten Mal das große O(h) zu erreichen!

  • Mach dir keine Sorgen über deinen Körper. Selbstzweifel hemmen dich nur. Stattdessen konzentriere dich auf Körperpartien, die du liebst. 
  • Habe ja kein schlechtes Gewissen. Sex zu haben sollte Spaß machen. Der Gedanke, etwas Verbotenes zu tun, sollte dir nicht im Weg stehen. Halte dir vor Augen: Du bist eine starke erwachsene Frau, die sich das nimmt, was sie will. In dem Fall einen Orgasmus und reichlich Glückshormone!
  • Kenne dein Alkohollimit. Ein, zwei Gläschen Wein oder ein Cocktail machen dich locker, da spricht auch nichts dagegen. Aber zu viel davon wirkt sich negativ auf dein sexuelles Erleben aus.
  • Sei bereit, Neues zu lernen. Es ist noch kein:e Meister:in vom Himmel gefallen, deshalb heißt es: üben, üben, üben! Lerne zunächst selbst, was dir gefällt, so kannst du das später deinem oder deiner Partner:in zeigen!
  • Das sollte eigentlich klar sein, dennoch fragen wir: Bist du gesund? Regelmäßige Gesundheitschecks geben Klarheit, warum es aktuell im Bett vielleicht nicht zündet. Dahinter könnten Erkrankungen wie Diabetes, Stoffwechselerkrankungen oder Nebenwirkungen von Medikamenten (z.B. der Pille) stecken.
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