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Kommunikation in der Beziehung: So wichtig ist ein respektvoller Umgang für eure Liebe

  • Aktualisiert: 22.02.2024
  • 12:31 Uhr
  • Abla Adobah
Schatz, wir müssen reden: Hier kommen die Grundregeln, wie Kommunikation in einer Beziehung gelingt.
Schatz, wir müssen reden: Hier kommen die Grundregeln, wie Kommunikation in einer Beziehung gelingt.© LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Wer eine gute und glückliche Beziehung haben möchte, sollte in der Partnerschaft seine Meinung und Wünsche äußern können. Kommunikation ist nämlich elementar für ein harmonisches Zusammensein. Wir erklären, wie du und dein Schatz regelmäßig und konstruktiv kommunizieren könnt und warum das so wichtig für eure Liebe ist!

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Ist Kommunikation die Basis einer glücklichen Beziehung? 

Natürlich gehört Kommunikation zu den wichtigsten Elementen einer Beziehung. Ob sie jedoch die Basis ist, kann man pauschal nicht sagen. Wichtig ist aber, dass du mit deinem Schatz über alles reden kannst. Kommunikation ist daher fundamental in einer Partnerschaft. Vor allem, wenn beide in der Beziehung glücklich und zufrieden sein möchten. 

Jeder Mensch bringt seine Defizite und seine Fehler mit in eine Beziehung. Es kann zum Beispiel sein, dass dein Schatz weniger kommuniziert als du selbst. Das ist aber nicht schlimm, wenn ihr beide das Gefühl habt, dass die Beziehung nicht darunter leidet. Zum Beispiel fällt es introvertierten Menschen die Kommunikation schwieriger als extrovertierten Menschen. Kennst du deine Love Language? Die 5 Sprachen der Liebe entscheiden über das Verhalten der unterschiedlichen Charaktere. Habt ihr Beziehungsprobleme? Ein Therapeutin oder der Therapeut vermittelt Techniken, wie Paare wieder miteinander sprechen können, ohne zu streiten. Allerdings kann eine Paartherapie die Beziehung nur kitten, solange noch Gefühle und Zuneigung füreinander da sind.

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Im Clip: Rosenkrieg vorprogrammiert: Diese Sternzeichen funktionieren nicht als Paar 

Was ist entscheidend bei der Kommunikation?

Entscheidend ist die Kommunikationskultur. Das bedeutet schlichtweg, ob dein:e Partner:in reflektieren kann. Ob Fehler wiedergutgemacht werden oder zum Beispiel, ob man in Streitsituationen verständlich machen kann, was das Problem ist und zur Versöhnung beitragen kann. All diese Dinge machen eine gute Kommunikation aus. 

Wie ihr in eurer Beziehung kommuniziert, entscheidet, ob Streitsituationen ausarten und eventuell zu dauerhaften Konflikten in der Beziehung führen. Solche Konflikte kann man mit guter Kommunikation umgehen. Außerdem kann schlechte oder vernachlässigte Kommunikation einer Liebe nachhaltig schaden und so letztendlich zu einer Trennung führen. Wann es Zeit ist, eine unglückliche Beziehung zu beenden, erklären wir hier.

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Besonderes Gefühl der Verbundenheit

Seelenverwandtschaft: Mythen, Realität und was es wirklich bedeutet

Im Laufe des Lebens begegnen uns Menschen, zu denen wir uns auf eine besondere und unerklärliche Weise hingezogen fühlen. Diese tiefen Verbindungen werden oft als "Seelenverwandtschaft" bezeichnet. Aber gibt es diese einzigartige Verbindung wirklich?

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Kommunikation = Gespräch?

Mit Kommunikation ist nicht immer gleich ein Gespräch gemeint. Kommunikation findet nämlich auch auf anderen Ebenen statt. Wir kommunizieren zum Beispiele über unsere Mimik, unsere Gestik und natürlich auch über unser Verhalten.

Schon der amerikanische Paar- und Beziehungsberater Gary Chapman differenzierte in 5 Sprachen der Liebe. Diese sind: 

  1. Lob und Anerkennung
  2. Zweisamkeit
  3. Geschenke/Aufmerksamkeiten, die von Herzen kommen
  4. Hilfsbereitschaft
  5. Zärtlichkeit

Diese Arten definieren, wie wir in einer Beziehung oder Partnerschaft kommunizieren, ohne ein Wort zu sagen. Das heißt also, wir kommunizieren über sie auf einer nonverbalen Ebene

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Kommunikationsregeln, um Streit zu vermeiden

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1. Kommuniziere mit "Ich-Botschaften"

Wenn du "Ich-Botschaften" sendest, hat dein:e Partner:in nicht das Gefühl, in einen Verteidigungsmodus wechseln zu müssen. Zum Beispiel kannst du statt "Du bist nicht zuverlässig, weil du immer unpünktlich bist", "Ich bin traurig, weil ich mir Mühe gemacht habe, uns ein leckeres Abendessen zuzubereiten". So hat dein:e Partner:in nicht den Drang, einen Gegenangriff zu starten. Außerdem hat es den Vorteil, dass du mit dieser Art der Kommunikation deine Bedürfnisse äußerst. 

2. Verallgemeinere nicht

Verallgemeinerungen bringen oftmals nichts. Wörter wie "immer", "nichts", "nur" oder "alles" solltest du in der Kommunikation mit deiner/deinem Liebsten am besten streichen. Wenn du zum Beispiel sagst "Alles ist immer wichtiger", fühlt sich dein:e Partnerin angegriffen. Im Angriffsmodus steigt die Gefahr, dass er/sie dich ebenfalls angreift. Dadurch schaukelt sich das Ganze hoch und ist kontraproduktiv. 

3. Sprich so offen, wie du kannst

Deine Bedürfnisse und Wünsche solltest du in einer Partnerschaft oder einer Beziehung frei und offen äußern dürfen. Wenn du dich etwa unwohl fühlst und das gerne deinem Schatz mitteilen willst, aber dich nicht traust, solltest du das reflektieren und dann deine Bedürfnisse in Fragen umwandeln. Wie zum Beispiel: "Welches Bedürfnis ist es, das gerade unerfüllt ist?". Setze dich also mit deinen eigenen Gefühlen auseinander. Das hilft dir, Verantwortung zu übernehmen und gleichzeitig tust du etwas für deine Selbstfürsorge

4. Nutze die Vergangenheit nicht als Waffe

Selbst im Streit sollte die Kommunikation sachlich bleiben. Wenn du vergangene Fehler oder Verfehlungen deiner Partnerin oder deines Partners hervorbringst, löst du in ihr oder ihm Ohnmachts- und Schuldgefühle aus.  Vergangenes sollte vergangen bleiben, und es ist wichtig, dass du das ausführlich besprichst, damit keine:r von euch dem oder der anderen immer wieder etwas vorwirft. Stellt euch lieber folgende Fragen: 

  • Was war positiv?
  • Was können wir aus der Vergangenheit lernen?
  • Was war negativ?
  • Was können und möchten wir aus diesen Erfahrungen machen?

5. Stelle keine Mutmaßungen auf

Mutmaßungen führen in einer Beziehung oft zum Konflikt. Anstatt zu mutmaßen, frage deinen Schatz lieber direkt, was er oder sie meint. Nur so kannst du Missverständnisse aus dem Weg räumen. Zu Mutmaßungen führen Gesten wie rollende Augen oder ein genervtes Stöhnen. Wenn dein Schatz nonverbal mit dir kommuniziert, dann frage lieber nach, was sie oder er damit meint, anstatt etwas hineinzuinterpretieren. Manchmal ist es vieles gar nicht böse gemeint.  

Wenig Kommunikation in der Beziehung? Keine Sorge! 

Wenn ihr als Paar weniger gesprächig seid, heißt das noch lange nicht, dass ihr euch Sorgen machen müsst. Es gibt ja auch die nonverbale Kommunikation. Paare, die schon sehr lange zusammen sind, verstehen sich oft auch ohne Worte, da das Grundvertrauen da ist. Wenn ihr erst frisch zusammengekommen seid, dann wird sich irgendwann auch bei euch dieses Grundvertrauen etablieren. 

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