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Reisen mit den Vierbeinern

Urlaub mit dem Hund: Tipps für die besten Reiseziele

  • Aktualisiert: 05.06.2023
  • 18:45 Uhr
Was für ein Hundeleben: Ein paar Tage am Meer genießen auch Hunde in vollen Zügen.
Was für ein Hundeleben: Ein paar Tage am Meer genießen auch Hunde in vollen Zügen.© Sabine Schönfeld - stock.adobe.com

Gerade jetzt ist eine tierisch gute Reisezeit! Der Frühling eignet sich bestens, um mit dem Hund Urlaub in Europa zu machen: Es ist noch nicht zu heiß für die Fellnase, aber schon sonnig genug, sodass der Trip auch für dich zum Highlight wird. Wir stellen dir hundefreundliche Länder vor - und dazu schöne Plätzchen in der Natur, an denen ihr beide größtmöglichen Outdoor-Spaß haben könnt. 

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Deutschland

Die Nordsee gehört ebenso wie die Ostsee zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Und da können sich auch Vierbeiner austoben. Zahlreiche Inseln und Küstenorte verfügen über Hundestrände, an denen des Menschen bester Freund offiziell im Sand buddeln oder im Wasser plantschen darf. Manchmal sogar ohne Leine - Leinenpflicht besteht hauptsächlich dort, wo die heimische Tierwelt geschützt werden soll. Oft sind die ausgewiesenen Reviere sogar mit Trinkwasser-Zapfstellen und Hundeduschen ausgestattet.

Besonders schöne Hundestrände gibt's hier:

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Nordsee

  • Westerland Nord (Sylt)
  • Utersum (Föhr)
  • Nebel (Amrum)
  • St. Peter-Ording
  • Schilling

Das Highlight eines Nordsee-Urlaubs ist eine Wattwanderung, ein Spaziergang über den Meeresboden, der bei Ebbe freiliegt. Spezielle Touren für Halter:in und Hund bietet etwa das Dornumerland ab Neßmersiel an. Aber: Die Fellnase von (angespülten) Meerestieren fernhalten, denn Schalen und Panzer können Verletzungen verursachen.

Ostsee

  • Grüner Brink (Fehmarn)
  • Binz (Rügen)
  • Peenemünde (Usedom)
  • Boltenhagen
  • Zingst

An der Ostsee gibt's zwar kein Wattenmeer, aber man kann an der Küste entlangspazieren, beispielsweise von Warnemünde nach Heiligendamm. Möchte man für den Rückweg die Molli-Bahn nutzen, löst man zusätzlich eine Hundekarte, dann darf auch der Hund mit an Bord.

Wer es bergig mag, findet im Harz, im Allgäu oder in den Bayerischen Alpen zahlreiche Wanderwege aller Schwierigkeitsgrade. Hinweisschilder geben Auskunft darüber, ob auf der ausgewählten Strecke Leinenpflicht herrscht. Gut geeignet fürs Hiking sind eine Flexileine und ein Y-Geschirr. So hat der Hund genügend Bewegungsfreiheit und du kannst ihm zudem mit einem Griff am Rücken über Hindernisse hinweghelfen oder ihn an steilen Stellen vor dem Abrutschen sichern. Und egal, wohin es euch letztlich verschlägt, es gibt viele Websites, auf denen - deutschlandweit - hundetaugliche Feriendomizile zum Mieten bereit stehen.

Der Frühling ist eine tolle Jahreszeit für eine Reise mit deinem Vierbeiner. Vor Allergien geschützt sind unsere Lieblinge jedoch nicht. Hier erfährst du, welche Rassen besonders häufig unter Allergien leiden und was du zum Thema Heuschnupfen bei Hunden wissen solltest.

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Österreich

Ob Kärnten, die Steiermark oder das Salzburger Land: Österreich gilt als besonders hundefreundlich. In vielen Hotels, Ferienunterkünften, Gasthöfen und Restaurants müssen Vierbeiner nicht draußen bleiben. Und auch Wellness mit Hund kann man in unserem Nachbarland buchen - zum Beispiel im Hotel Klosterbräu in Seefeld, Tirol. Dort wird dann auch die Fellnase verwöhnt. Im Zimmer warten Fressnapf und Hundekissen, in der gesamten Anlage sind Trinkstationen verteilt und im Restaurant gibt’s tierisch feine Leckerlis à la carte.

Apropos Tirol: Die Bergwelt des österreichischen Bundeslandes lässt sich wunderbar auf sechs Beinen erobern. Das Wahrzeichen der Region ist der Wilde Kaiser mit seinen markanten Felsformationen. Wer sich hier auf den Weg macht, trifft auf sattgrüne Wälder, saftige Almwiesen, sprudelnde Wasserfälle, historische Hütten und aussichtsreiche Gipfelpunkte. Wander-Anfänger:innen können für sich und ihre Fellnasse auch eine geführte Tour buchen. Wo Leinen- beziehungsweise Maulkorbpflicht besteht, legen die einzelnen Gemeinden fest. Deswegen: Unbedingt vorab informieren!

Frauchen oder Herrchen, die gerne mal ins Blaue abtauchen und auch ihrer Fellnase eine Abkühlung verschaffen möchten, haben dafür in Österreich gute Voraussetzungen: An einigen Seen gibt's sogar einen Hundestrand - unter anderem am Walchsee, am Hallstätter See, am Hintersee, am Erlaufsee und am Hafnersee. Und plantschen in der Hauptstadt geht auch. Wiens längster Hundestrand liegt auf der Donauinsel am linken Ufer zwischen der Nordbrücke und der Floridsdorfer Brücke. Das rund 14.000 Quadratmeter große Areal verfügt über einen direkten Wasserzugang - und sechs Kotsackerl-Automaten.

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England

Wie man am besten mit dem Auto auf die Insel kommt? Der schnellste und bequemste Weg führt durch den Eurotunnel, der den französischen Ort Coquelles nahe Calais mit der englischen Stadt Folkstone verbindet, die etwa 15 Kilometer von Dover entfernt liegt. Die Fahrt durch den Eurotunnel dauert 35 Minuten und man kann seinem Vierbeiner Gesellschaft leisten - mit der Fähre dauert es auf dieser Strecke rund 90 Minuten, und die gute Nachricht: Die Vierbeiner dürfen mit an Bord.

Südengland jedenfalls ist wie gemacht für Outdoor-Abenteuer: An der Küste reihen sich Felsklippen, Buchten und Strände aneinander, landeinwärts erstrecken sich Hügel und Moore. Der längste Fernwanderweg Großbritanniens, der South West Coast Path, misst um die 1000 Kilometer und führt von Minehead in Somerset entlang der Küsten von Devon und Cornwall nach Poole Harbour in Dorset.

Die Midlands erkunden, das immergrüne "Mittelland" rund um Birmingham? Oder den Lake District (Unesco-Welterbe!) im Nordwesten mit seinen insgesamt etwa 1000 Seen, die von bis zu knapp 1000 Meter hohen Bergen eingerahmt werden? Why not? Du wirst dich im Fall der Fälle in diese Naturschönheiten verlieben! Hundefreundliche Unterkünfte gibt’s überall in England.

Schweden

Auch die Anreise nach Schweden ist ohne Fährverbindung möglich. Auf dem Landweg geht’s über Flensburg und die Kopenhagener Öresundbrücke ins südschwedische Malmö. Ein Stopp lohnt sich, denn die Stadt an der Ostsee verfügt über einen Hundepark sowie einen Hundestrand. Und man findet hier leicht einen Campingplatz, auf dem Vierbeiner willkommen sind.

Überhaupt muss man Südschweden nicht verlassen, um einen idyllischen "Bullerbü"-Urlaub zu erleben. In Småland etwa, bekannt durch die Kinderbücher von Astrid Lindgren, kannst du mit deinem Liebling in Seen schwimmen (sofern kein Verbotsschild angebracht ist), durch Wälder streifen und gemütliche Abende in einem der typischen roten Holzhäuschen verbringen. Eine Fahrradtour in Begleitung der Fellnase ist auf dem 274 Kilometer langen Sydostleden (Südostweg) möglich, der von Växsjö bis Simrishamn reicht. Und alle, die nordisches Island-Feeling genießen möchten, sollten einen Abstecher nach Öland oder Gotland machen oder zum Schärengarten, einer Inselgruppe westlich von Göteborg. Aber Achtung: In Schweden müssen Hunde zwischen dem 1. März und dem 20. August im Freien an die Leine.

Und noch etwas: In Schweden herrscht das Jedermannsrecht, das jedem Menschen freien Zugang zur Natur gewährt. Baden, Bootfahren, Beeren pflücken - alles erlaubt. Ebenso wie Wildcampen. Hier solltest du dich aber vorab unbedingt über mögliche Ausnahmen und Einschränkungen informieren.

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