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Paula kommt

Fellatio: Das Zusammenspiel von Hand und Mund

03.08.2016 • 15:42

Wer die Kunst des Fellatio beherrscht wird wohl die meisten Männer um den Finger wickeln können. Hierbei zählt jedoch vor allem eins: Das Zusammenspiel von Hand und Mund. Wie es perfekt wird, verrät euch sixx-Sexexpertin Paula Lambert.

Was ist Fellatio eigentlich?

Es klingt mehr wie ein Medikament, aber Fellatio ist die offizielle Bezeichnung für eine sehr angenehme Nebensache: den Blowjob. Es leitet sich aus dem lateinischen "fellare" ab, was so viel bedeutet wie "saugen". Doch hierzulande sprechen wir bei Oralverkehr doch häufiger davon, „jemandem einen zu blasen“. Das ähnelt auch mehr der englischen, umgangssprachlichen Bezeichnung: blowjob. Eigentlich hat es gar nicht viel mit blasen zu tun – mehr mit saugen und lecken. Die Frau verwöhnt dabei den Penis des Mannes mit ihrer Zunge. 

Ob es sich aber nun mehr um saugen oder doch auch blasen handelt, muss wohl schlussendlich jeder für sich entscheiden. Die Wahrheit liegt wie immer dazwischen.

Wie geht Fellatio?

Es gilt: Von Saugen und Blasen eine Ahnung zu haben. Es ist eigentlich ganz einfach: Bei Fellatio geht es darum, den Penis des Partners mit dem Mund und der Zunge zu liebkosen. Das bereitet Männern unglaubliche Befriedigung und nicht selten gipfelt der Blowjob im Orgasmus. Aber auch Frauen können dabei Lust empfinden: die Erfahrung, seinen Partner auf diese Weise zu befriedigen, kann sehr antörnend sein.

Zuerst solltest du vorsichtig den erigierten Penis mit den Lippen und mit der Zunge von außen liebkosen. Das kann dann immer intensiver werden, bis der Penis komplett von den Lippen umschlossen wird. Nun spielt die Zunge eine große Rolle: Sie "streichelt" das beste Stück. Mit vorsichtigem Saugen und lutschen bringst du deinen Partner so bald in Ekstase. Zwischendrin genießen es einige Männer auch, wenn die Hoden mit dem Mund verwöhnt werden. Hier ist allerdings äußerste Vorsicht geboten, da diese Körperregion äußerst empfindlich ist - und du willst ja nicht, dass dein Partner aufgrund von Schmerzen das Liebesspiel abbrechen muss. Ihr sollt ja beide etwas davon haben. 

Fellatio und Gesundheit

Das Thema Gesundheit ist auch beim Blowjob wichtig. Zum einen geht es dabei auch um die potentielle Ansteckungsgefahr mit sexuell übertragbaren Krankheiten, wie zum Beispiel Aids, Chlamydien oder HPV, das Krebs auslösen kann. Aber auch die Frage, ob Sperma schlucken gesund ist oder nicht, spielt immer wieder eine Rolle. 

  • Ist Sperma ansteckend? Die Antwort ist: ja! Sollte dein Partner beispielsweise das HI-Virus in sich tragen, kann es auch über Verletzungen in der Mundschleimhaut übertragen werden. Das Risiko ist zwar geringer als beim vaginalen Sex, aber dennoch vorhanden. Kennst du deinen Sexualpartner also noch nicht so lange, solltest du vor dem Oralsex abchecken, ob er völlig gesund ist. Oder auch hier Safer Sex praktizieren und ein Kondom verwenden. 
  • Ist Sperma gesundheitsschädlich? Sperma, beziehungsweise die Samenflüssigkeit, besteht zum großen Teil aus Wasser, Eiweiß, Proteinen und Enzymen. Alle diese Stoffe sind an sich nicht schädlich für die eigene Gesundheit. Wenn keine sexuell übertragbaren Krankheiten beim Partner vorliegen, ist Sperma schlucken an sich also nicht bedenklich. Ob es einem gefällt oder nicht, muss jeder für sich entscheiden. 

Cunnilingus – So leckst du sie

Sozusagen das weibliche Gegenstück zu Fellatio heißt Cunnilingus. Hierbei wird die Vagina der Frau oral verwöhnt – woher auch der Name rührt, der so viel bedeutet, wie „mit der Zunge“. Wie du deine Partnerin richtig leckst und noch viele andere Ratgeber in Sachen Sex und Oralverkehr, erklärt dir Paula Lambert in ihren Sex-Tipps.

Tipps für den perfekten Blowjob

Fellatio: Lustvolles Zusammenspiel von Mund, Zunge und Hand

Die Fellatio steht bei Männern in puncto Sex-Praktiken ganz hoch im Kurs. Doch wie kann ich Penis und Hoden am besten mit Mund und Zunge stimulieren? Und was mache ich mit der Hand? Tipps rund um den perfekten Blowjob findet ihr im Folgenden.

Fellatio oder wie sie ihn oral befriedigt

Fellatio bezeichnet die Sex-Praktik, bei der die Frau den Mann oral am Penis und den Hoden stimuliert. Viele Frauen nutzen die Technik, um ihren Partner heiß zu machen, bevor es zum eigentlichen Sex kommt. Doch viele Männer mögen es auch, komplett mit dem Mund zum Höhepunkt gebracht zu werden. Ihr wisst nicht, wie ihr das anstellen sollt? Im Folgenden erfahrt ihr, wie ihr euren Partner mit dem Zusammenspiel von Mund, Zunge und Hand zur Ekstase bringen könnt.

Paar beim Küssen
Viele Männer mögen es, mit dem Mund stimuliert zu werden. © Fotolia - Studio Trebuchet

Penis und Hoden mit Mund, Hand und Zunge stimulieren

Die Fellatio wird umgangssprachlich auch als blasen bezeichnet. Wer in den Penis hineinbläst, wird seinem Partner aber vermutlich keine Freude machen. Der perfekte Blowjob gelingt eher, wenn ihr euch vorstellt, ein Eis am Stiel zu haben, an dem ihr leckt und schleckt. Umspielt den Penis mit der Zunge oder übersät ihn mit zärtlichen Küssen. Und vergesst nicht, auch die Hoden ins Liebesspiel einzubeziehen. Dort sind zärtliche Berührungen mit dem Mund ebenfalls begehrt, was bis zur Sex-Praktik Teabagging reichen kann. Manche Männer stehen auch auf eine als Rimjob bekannte Variante von Oralverkehr.

Paar zusammen im Bett
Bei der Fellatio befriedigt die Frau den Mann oral. © Fotolia - detailblick-foto

Ebenso sollten die Hände in den Blowjob integriert werden. Zwar ist mit Fellatio die orale Befriedigung gemeint, dennoch gilt: Noch mehr Lust könnt ihr Männern verschaffen, wenn ihr während des Oralverkehrs die Bewegungen des Mundes mit der Hand begleitet –  oder ihn an den Hoden streichelt, während ihr den Penis leckt. Und auch wenn Mund und Zunge mal eine kurze Verschnaufpause brauchen, kann der Handjob für ein Anhalten der Lust sorgen.

Fazit: Bei vielen Männern potenziert sich die Lust, wenn ihr bei der Fellatio zusätzlich die Hände ins Spiel bringt. Aber aufgepasst: Penis und Hoden reagieren sehr empfindlich auf Berührungen – lasst es also eher sanft angehen.