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Paula kommt

Vagina-Massage: So geht es

Staffel 2Episode 618.10.2017 • 22:50

Anna demonstriert eine Tantra-Massage an einer künstlichen Vagina. Die Vagina-Massage bespricht sie mit Paula Lambert und erklärt, wie das Massieren besonders sinnlich wird.

Vagina Massage und Yoni Massage

Sexualität ist heute lange kein Tabuthema mehr und das ist auch gut so. Die Erfahrung und der Mut, über die eigenen Bedürfnisse zu reden oder dem Partner gar zu erklären, was wirklich gefällt und was nicht – das ist fast die Hauptsache für befriedigenden Sex.

Sind die Sexualpartner Mann und Frau, ist ein sehr guter Auftakt für ein hocherotisches Erlebnis eine Vagina-Massage, auch Yoni-Massage genannt. Dabei ist es nicht zwingend erforderlich, dass der Mann diese Massage vornimmt, doch schöner ist es für beide Partner mit Sicherheit.

Natürlich ist das Massieren der Vagina auch dann ein hervorragender Stimulus, wenn beide Partner Frauen sind, doch in diesem Fall sind alle weiteren Erklärungen überflüssig, da Frauen den weiblichen Körper kennen (sollten) und wissen, wie die Lust hochwertig gesteigert wird.

Die Vagina richtig massieren

Auch wenn die Antwort schon in der Frage zu liegen scheint, die richtige Massage der Vagina ist eine Kunst, die gern ein wenig erlernt werden möchte. Ist die Frau selbst sich nicht sicher, was ihr wirklich gut gefällt, ist ein wenig Übung allein eine gute Idee. Selbstbefriedigung sollte niemals ein Tabu sein, denn den eigenen Körper kann man wirklich nur durch Austesten richtig kennenlernen. Ist die Frau hingegen gehemmt oder schämt sich womöglich ihrer Lust, so wird jeder Akt zum Krampf und der Spaß bleibt mit Sicherheit auf der Strecke.

Das richtige Vorgehen bei einer Vaginamassage ist technisch leicht erklärt: Wie im Video gezeigt, geht man dabei von außen nach innen vor. Sanfte Bewegungen und vor allem genügend Geduld gehören dazu. Wird die Massage richtig ausgeführt, so kann das Ergebnis eine sogenannte weibliche Ejakulation sein – kurz gesagt: die Frau spritzt ab. Und das in einigen Fällen nicht zu gering. Hat ein Mann dies mittels einer Massage der Vagina erreicht, darf er sich zu Recht einen Experten nennen.

Auch für die Frau ist das Erlebnis unvergleichlich, wenn vielleicht anfangs etwas erschreckend. Leider ist das Thema noch immer nicht vollständig aus der Tabuzone heraus, doch brüsten sich beispielsweise Männer aus Ruanda gern öffentlich, wenn sie die Kunst des Kunyaza beherrschen, was nichts anderes bedeutet, als die Frau mit einer speziellen Technik zum Ejakulieren zu bringen. In Ruanda ist das Thema also weniger verpönt, ein Hoffnungsschimmer für die Frauen unserer Gesellschaft, denn ebenso natürlich wie viele andere Spielarten des Sex ist dieser spezielle weibliche Orgasmus.

Vagina-Massage: Tipps

Gerade in einer jungen Beziehung testen sich die Partner in der Regel erst einmal langsam an die Grenzen des anderen heran. Dabei ist es für eine Frau nicht immer einfach, sich dem Mann im wahrsten Sinn des Wortes vollständig zu öffnen. Selbst wenn der Penis des Mannes beim Akt in die Vagina der Frau eindringt, so heißt es noch lange nicht, dass sie auch zulassen mag, dass der Mann sich ausgiebig und länger mit ihrem intimsten Bereich beschäftigt.

Lässt sich eine Frau von einem Mann die Vagina stimulieren, sei es zu lecken oder mit den Fingern massieren, so ist dies ein Vertrauensbeweis, der häufig erst verdient werden muss.

Finden Frauen den Gedanken an diese Art von Berührungen abstoßend, so ist ein Lernprozess notwendig, um sie vielleicht doch noch umzustimmen. Doch Nein heißt Nein und wenn ein Partner keinen Gefallen an einer Spielart findet, sollte diese vollständig aus dem Akt herausgehalten werden.

Möchte ein Mann seine Partnerin vaginal intensiv verwöhnen, kann er kleine Tricks anwenden, um ihre Lust an dieser Spielart zu wecken:

Die gemeinsame Dusche:

Unter heißem Wasser die Partnerin einseifen und waschen. Dabei der Vagina und der Klitoris besondere Aufmerksamkeit schenken.

Vagina rasieren:

Heute ist eine unrasierte Scham eher die Ausnahme. Verwendet die Partnerin einen Rasierer, kann der Partner ihr anbieten, diese Prozedur für sie zu übernehmen. Dabei muss sie ihm ihre Vagina zwangsläufig "ausliefern" und lernt, seinen Händen zu vertrauen.

Brustmassage:

Ist die Partnerin nicht gewillt, sich dem Partner bedingungslos zu öffnen, so kann der Akt alternativ mit einer sanften Brustmassage eingeläutet werden. Wird dabei hin und wieder die Vagina sanft gestreift, kann so das Interesse der Partnerin geweckt werden.

Natürlich ist Sex meist keine einseitige Angelegenheit und so sollten alle Vorschläge stets von beiden Seiten ausgeführt werden. Anstelle einer Vaginamassage erhält der Mann von seiner Partnerin eine sogenannte Lingammassage, doch Rasur oder Waschung können stets gegenseitig erfolgen. In jedem Fall gilt – je mehr Vertrauen man zum Partner hat, desto schöner wird der Sex.

Im Video mit Paula Lambert erfährst du mehr, was du beim Thema Vagina Massage beachten musst und wie du dich selbst oder eine andere Frau so richtig verwöhnen kannst.