Richard Fish ist einer der Seniorpartner in der Kanzlei und damit Ally McBeals Boss. Für den Schauspieler Greg Germann ist die Rolle des pragmatischen, oberflächlichen Richard Fish eine seiner größten. Er spielt einen kleinen Fiesling, der ziemlich selbstverliebt ist und immer einen flachen, billigen Spruch auf den Lippen hat. Ally McBeal und ihre Kollegen haben dieser respektlosen Einstellung von Richard Fish gegenüber anderen den Namen "Fishismus" gegeben.

Ally McBeal und der Fisch

Es existiert der Mythos, dass die Nachnamen von Menschen für ihren Beruf wegweisend sind. Allein in Deutschland gibt es zwei Psychologen, die Dr. Spinner heißen. Einer heißt sogar Dr. Meise. Bei Greg Germann ist es irgendwie "same same but different". Er wurde am 26. Februar 1958 in Houston, Texas (genau: "Houston, wir haben ein Problem.") geboren. Somit ist er Fisch. Und die größte Rolle, die er jemals bekommen hat, ist die des Richard Fish in Ally McBeal. Zufall?
Karriere in die Wiege gelegt.

Dass Greg Germann Schauspieler wird, war eigentlich klar. Sein Vater war nämlich Professor für Theaterwissenschaften und Autor von Theaterstücken. Greg studierte dann auch selbst Theaterwissenschaften und spielte später am Broadway. Doch so richtig bekannt wurde Greg Germann erst durch die Serie "Ally McBeal". Bei einigen Folgen führte er sogar selbst Regie.

Neben Ally McBeal hat er es geschafft, diverse Nebenrollen in großen Filmen zu ergattern. So spielte er neben Keanu Reeves und Charlize Theron in "Sweet November". Charlize Theron hat für diese Rolle übrigens die weibliche Hauptrolle in "Pearl Harbour" abgelehnt. Ob das ne gute Entscheidung war?

Mit Kevin James

Vergangenes Jahr hatte Greg Germann dann noch eine Nebenrolle in "Das Schwergewicht" mit Superkomiker Kevin James. Viele haben ihn in diesem Film erst mit Ben Stiller verwechselt. Die beiden sehen sich in der Tat etwas ähnlich – und sie haben die gleiche deutsche Synchron-Stimme.

Hier alle Infos zu "Ally McBeal" auf sixx.de.

Text: Rosi Bundz